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09.03.2026

Ein Experiment: Silvan, unser CTO, über die Mission „Köbi“ und die Zukunft der Agenten

by

Marc Challandes

CMO

veröffentlicht

09.03.2026

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Silvan, in deinem neuesten Video auf deinem privaten LinkedIn-Account testest du nicht einfach nur einen Chatbot, sondern eine KI, die wie von Geisterhand den Browser, Slack oder andere Tools bedient. Was ist der Kern dieses Experiments, das du „Köbi“ nennst? 

Silvan Mühlemann: Wir verlassen gerade das Zeitalter, in dem wir der KI nur Fragen stellen. Mit OpenClaw testen wir die neueste „Agentic AI“. Im Video sieht man, wie die KI – basierend auf den neuen „Computer Use“-Fähigkeiten von Claude – lernt, selbstständig zu klicken, Formulare auszufüllen und zwischen Programmen zu wechseln. Es ist, als würde man einem neuen Mitarbeiter über die Schulter schauen, der zum ersten Mal das interne CRM/ERP bedient.

Wer ist Köbi eigentlich genau? Köbi ist unser Prototyp von einem KI-Agenten. Während OpenClaw das technische Fundament ist, ist Köbi die „Persönlichkeit“ dahinter. Er ist darauf spezialisiert, Prozesse zu beschreiben und direkt umzusetzen. Creepy ist aber auch, dass man ihm vollen Zugriff geben muss, so dass er produktiv sein kann. Das ist nicht ganz ohne, wenn man bedenkt, was er alles machen kann.

Im Video betonst du, dass diese Art von Agenten „always on“ sein können. Was bedeutet das für den Arbeitsalltag? Das ist der entscheidende Punkt. Ein normaler Bot wartet auf einen Prompt. Ein Agent wie Köbi arbeitet 24/7. Er schaut regelmässig nach: Gibt es neue E-Mails? Hat sich ein Status im Projektmanagement-Tool geändert? Muss ich jemanden daran erinnern? Das nimmt den Teams die repetitiven Aufgaben ab.

Gibt es einen Moment, der dich besonders fasziniert hat? Ja, der Moment der Selbstkorrektur. Wenn die KI auf ein Hindernis stösst, dann bricht sie nicht ab, sondern überlegt: „Was würde ein Mensch jetzt tun?“ Sie macht weiter, bis es funktioniert. Das zeigt, dass wir weg von starren Skripten hin zu echter Problemlösungskompetenz kommen. Köbi lernt quasi „on the job“.

Wie sicher ist das Ganze? Man sieht im Video ja, dass die KI vollen Zugriff auf den Rechner hat. Das ist die wichtigste Frage. Bei Köbi setzen wir in diesem Test auf einen „Human-in-the-loop“-Ansatz. Plus schaue ich sehr genau darauf, was er genau macht.

3 kurze Fragen zum Abschluss:

  • Klicken oder Tippen? „In Zukunft wird die KI für uns klicken und Dinge ausführen, damit wir mehr Zeit für die komplexeren Aufgaben haben.“

  • Köbi oder Claude? „Claude ist das Gehirn, aber Köbi ist die Hand, die das Werkzeug hält.“

  • Wann ist OpenClaw für dich ein Erfolg? „Wenn wir in der ganzen Firma solche Assistenten für repetitive Tasks einsetzen können, um uns noch konsequenter auf komplexe Herausforderungen unserer Kunden zu fokussieren.“

Das Video von Silvan auf Linkedin findest du hier!

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